 | | 21.03.2006 Warum “Filesharing” bereichert… Oder: Die Kat ist frisch verliebtIn meinem Haus wohnt ein DJ! Ich kann es gar nicht fassen. Denn der treuherzige Diego, der hier im Casa Kocalan eines Tages auf der Matte steht, ist nicht nur Plattendreher und Musikfreak, sondern auch noch einer, dessen Geschmack mit meinem korrespondiert. Um es förmlich auszudrücken: Es hat quasi gekracht, als wir aufeinander getroffen sind. Love at first sight. Es ist März. Ich bin zufrieden. In meinem vorsintflutlichen Laptop-Player-Laufwerk dreht sich eine Silberscheibe. Die CD, ein irgendwie ja mittlerweile schon als veraltet gehandeltes Format, die ich von meinem Mitbewohner erhalten habe, ist von einem Menschen produziert worden, der sich Magnetophone nennt und seine Platte “i guess sometimes i need to be reminded that someone loves me” genannt hat. Erschienen ist dieses Album auf einem Londoner Label namens 4AD, eben das Imprint, das auch den Produktionen der Cocteau Twins in ihren ersten zehn Jahren eine Heimat geboten hat… |
 | | 01.03.2006 My First Parrrdy – Oder: Steile Lernkurve direkt in den Himmel *Sülz*Nachdem ich schon im Vorfeld mitbekommen habe, wie begeistert unsere beiden Franzosenvermieter vom Konzept “Illegale Party” waren, und dann auch noch einen Wink mit dem Zaunpfahl des Schicksales in Form eines Peruaners namens Renzo bekam, der sich in unserem Hostal Kocalan materialisierte, stand dem eigentlichen Unternehmen, endlich mal eine Party mit elektronischer Musik, live und direkt aufgelegt auf der Dachterrasse unter den Sternen, nichts mehr im Wege. Oder doch? Denn wenn man überlegt, wie hier alles organisiert wird – auf den letzten Drücker – dürfte man als Deutscher eigentlich nur komplett am Rad drehen. Es sei denn, einem steht das Laissez-Faire – es kommt so, wie es kommt –, selbst gut zu Gesicht. So geschehen am 11.02. Professionell ist das aber nicht. Egal! Es geht uns ums Feiern! |
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