12.08.2005  RL ARCHIVE NOV 01 +++ DJ Suv - SUV Style Dubplate Bizniz

Bristol Style Drum’n’Bass bedeutet Roni Size, Die, Krust und Suv, wobei Suv eines der Mitglieder der Full-Cycle- und V-Recordings-Crew ist, das sich noch nie besonders in den Mittelpunkt gedrängt hat. Dennoch ist sein Einfluss auf die zum Teil seit über 10 Jahren zusammenarbeitende Truppe nicht wegzudenken: als ein Mitglied von Sizes Projekt Reprazent wurde er ein Mercury-Awards-Preisträger. Obwohl Suv in der Vergangenheit durchaus durch die eine oder andere EP, die sich stets durch ihre Komplexität auszeichnete, Credits im Drum’n’Bass-Circuit erntete, zeigt erst das Release von Suvs Album “Desert Rose”, zu welch virtuosen Compositions der Mann mit den Iro-Dreads wirklich in der Lage ist. “Desert Rose” ist nämlich durch seine spanischen und marokkanischen Anlehnungen eines der spannendsten Alben, das man im Zusammenhang mit Drum’n’Bass in der letzten Zeit gehört hat.

12.08.2005  RL ARCHIVE JAN 03 +++ Psycholine Heute – Raver auf Abwegen: Von der Abfahrt in den Bau…

Viele von uns – wenn auch bei weitem nicht alle – haben im Zusammenhang mit Feiern schon einmal die Grenzen des Legalen überschritten, mal mehr, mal weniger bewusst das Gesetz gebrochen und vielleicht auch schon mal Probleme mit den zuvorkommenden Männern in Grün gehabt. Doch wer von uns macht sich schon vorher Gedanken über die Ausmaße seines Handelns? Und wer rechnet damit, dass das bisschen Konsumieren/ Verpeiltsein/ Verticken – und das daraus resultierende Konsumieren/ Verpeiltsein/ Verticken – durchaus ein Nachspiel haben könnte? Dass man für sein nicht ganz rechtschaffenes Handeln durchaus zur Rechenschaft gezogen werden könnte, was mitunter lebensverändernde Konsequenzen mit sich trägt, kommt den wenigsten in den Sinn, wenn sie sich um Kopf und Kragen feiern. Aber: Massenkontrollen wie bei der Time Warp oder der Love Parade beweisen es: Die Legislative ist uns Ravern von Deutschland dicht auf der Spur. Doch wir lassen uns nicht aus dem Takt bringen – der Reiz des Verbotenen und der Thrill der rastlosen Nächte machen uns mehr an als Vernunft und Kontrolliertheit.

04.08.2005  RL ARCHIVE JUN 03 +++ Curved Pressings – Do It Yourself: Pounding Grooves’ Einführung in die Kunst des autonomen Plattenpressens

Manche Leute schmeißen Drogen, andere Partys. Manche drehen ab, andere drehen Platten – und manche gehen noch einen Schritt weiter: Im Nordlondoner Stadtteil Hackney befindet sich in einem alten Backsteinbau das Hauptquartier einer Kollektive von befreundeten Produzenten und Labelbetreibern, die irgendwann die Idee hatten, ihre selbstproduzierten Platten auch selbst zu pressen. Um auch den letzten Produktionsschritt nicht aus der Hand geben zu müssen, hat sich dieser bunte Haufen von Techno-Leuten, die seit Urzeiten in Englands belebtem Techno-Underground aktiv und auf internationalem Level allesamt äußerst erfolgreich sind, zusammengetan: Da wäre einmal Lawrie Immersion aka Pounding Grooves, der als der Kopf von Curved Pressings fungiert, zugleich unter dem Namen Curve Pusher als Tontechniker tätig ist und sich nebenher auch noch um die geschäftliche Abwicklung vor Ort in London kümmert, sowie seine Teilhaber Ben Long und Jamie Bissmire aka Space DJz, Glenn Wilson von Planet Rhythm und Punish, Ben Wills von Wedafuqawi, Steve Glenncross von Sativae, Chris Liberator und die anderen Liberators von der Stay-Up-Forever-Crew und viele weitere Londoner Soundsystems. Gemeinsam betreiben sie seit Angang 2001 ein Plattenpresswerk – von Technos für Technos.

03.08.2005  PK ARCHIVE DEC 04 +++ Doing it in Buenos Aires

“Take me to the love hotel”, she moaned and he took her hand and led her down the alleyway to a neon lit building… Cut. They are kissing in a dimly lit room, mirrors covering the walls. He beds her, carefully caressing her beautiful.... Fade out. Always wondered where to lose your virginity or innocence or mind or whatever in Buenos Aires? Just go to a telo, an albergue transitorio. A what?

02.08.2005  PK ARCHIVE AUG 01 +++ Fuck The Parade: Political Dancing

For the last fifteen years, the fourteenth day of July carried a historical meaning—not only for France, but also for Germany. This date marked the "traditional" Love Parade Weekend, which, for over a decade, has attracted millions of people from all over the world to come to Berlin. But not all the children of the “big happy techno family” were invited to gather and participate at the what can be considered "the biggest sell-out party on the planet". Certain musical styles and attitudes were not as welcomed as would have been "politically correct", and certain people were a little bit too eager to line their pockets.
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