 | | 13.10.2005 RL ARCHIVE SEPT 05 +++ Danny Rampling: Ein DJ dankt ab - "18 Jahre Dauerparty sind genug."Danny Rampling, ein englischer DJ der ersten Stunde. Ein Geburtshelfer, der zur richtigen Zeit das Richtige gefühlt und damit England infiziert hat. 1987 ließ er sich von DJ Alfredos ibizenkischen Balearic Grooves dermaßen verzaubern, dass er den bis dato unbekannten Sound nach London holte und, als Ur-House-Kulturbotschafter fungierend, etablierte. Er startete in einem Fitnessstudio einen Club namens Shoom, dessen Name zum Synonym für die frühen Tugenden der aufkeimenden Clubszene wurde: Love, Peace und Unity. Ein Veteran, der in den darauffolgenden Jahren als Radio-1-DJ Millionen von jungen Menschen mit den unglaublich optimistischen Vibes einer neuen Bewegung in Kontakt brachte. Ein Optimist, der Zeit seines Lebens wirklich an das geglaubt hat, was er predigte: House in all seinen Facetten. Nun tut er das, was viele ankündigen und dann doch nicht verwirklichen: Danny Rampling zieht sich aus dem Circuit zurück. |
 | | 11.09.2005 RL ARCHIVE JUN 01 +++ Faithless: “We are so nice it makes us vulnerable...” Ich sitze schließlich beim zweiten Anlauf im Flieger nach London. Die Mission: Faithless zu ihrem neues Album “Outrospective” zu befragen. Faithless, die für mich immer so eine Art Superact der Dancemusic waren, deren bombastische Tracks Stadien füllen können und die man dennoch nie im Club hört, quasi eine Lifeband, die zugleich im House gerootet sind, soso, aha, naja. Videosequenzen flashen durch mein Gehirn, und da ist Maxi, der sonor spricht: “Can’t get no sleep, no release, I wanna shag my girl on the heath….” Dies ist Dancemusic für alle – es gibt keinen, der Faithless nicht versteht, aber besonders “undergroundig” und somit “glaubwürdig” erschienen sie mir nie. Was ist dann ihr Geheimnis, dass sie zum größten Danceact noch vor The Prodigy macht? |
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