20.08.2005  RL ARCHIVE MAR 05 +++ Way Out West - Wie ein Fels in der Brandung

Da war es nun. Das dritte Album. Zarte Melodiegewebe, trancige Flächen, sakrale Momente voller Erhabenheit, grandiose Gänsehaut-Vocals, tränenrührende Streicherensembles und gefühlvolle Instrumentierungen, packende Progressivebreaks und tribalig treibende Beats. “Don’t Look Now”, erschienen im August des letzten Jahres auf Distinctive, hieß es – verheißungsvoll wie eine geheimnisvolle Liebkosung. Voller innovativer Ansätze, phänomenal hitverdächtig produziert und dabei doch sehr eigenständig. Ein mehr als gelungener Spagatakt zwischen Mainstream und Anspruch obendrein, bangboom zwischen käsigen Handsup-Momenten und bewegender Klarheit, inklusive Way-Out-West-DJ-Mix. Way Out West sind einzigartig in der Musiklandschaft. Denn sie sind der erste und einzige Progressive-Liveact, der mit echten Session-Musikern aufwartet und mit seiner Band-Authentizität zu Tränen rührt.

19.08.2005  RL ARCHIVE DEC 03 +++ Dave Clarke - An Extraordinary Popstar of Our Time

Es war einmal ein Mann, der ward landauf, landab bekannt für seine teuflische Musik, die höllisch hart und gnadenlos gut nach vorne ging. Dieser Mann hieß Dave Clarke. Der 35-jährige Brightoner liebt und pflegt den gehobenen Lebensstil eines Landadeligen – und ist zugleich mehr Techno, als du es jemals sein wirst. Einst bekannt geworden durch seine berüchtigte Red-Releases auf Bush, die ihn steil nach vorne schießen ließen, und durch sein vielbeachtetes Erstlingsalbum “Archive 1” von 1996, ist der umtriebige Brite, auch wegen seiner kompromisslosen Sets geschätzt, zu einem der bekanntesten Techno-DJs der Welt mutiert. Produktionstechnisch war es – abgesehen von ein paar Mix-CDs – wegen einer rechtlichen Schachmattsituation lange still geworden um den Techno-Advokaten.

19.08.2005  RL ARCHIVE NOV 03 +++ Im Folterkeller mit Billy Nasty: "Ich bin eigentlich ein netter Kerl!"

Billy Nasty ist eine englische Techno-Legende, die es einst ins Guinness Buch schaffte. Als erster DJ ever veröffentlichte er 1991 eine kommerziell vermarktbare Mix-CD namens "Journeys By DJs". Trotz dieses Rekords ist er so undergroundig geblieben, dass hinzulande eigentlich kaum einer je von Billy gehört hat. Seine zwei Labels kennt dagegen jeder: Das 1997 gegründete Imprint Tortured Records, das sich auf das Releasen von qualitätsvollen Future-Techno-Hymnen spezialisiert hat, und das 2000 ins Leben gerufene Label Electrix Records, dessen Highlevel-Output irgendwo zwischen Techno und Electro angesiedelt ist und viel Freiraum für Experimente lässt. Anlässlich des zweiten Artist-Albums auf Electrix ruft Raveline den stets im Hintergrund agierenden, zum Mysterium mutierten englischen Technomann kurzerhand mal an und erkundigt sich nach dem neuesten Stand der Dinge.

19.08.2005  RL ARCHIVE FEB 05 +++ Lemon Jelly - “Wenn wir eine Idee haben, probieren wir sie aus!”

Lemon Jelly, das sind die beiden Engländer Nick Franglen und Fred Deakin, beide 39 und seit über dreißig Jahren Musikliebhaber mit einem ausgeprägten Hang zum Multiinstrumentalismus. Oftmals selbstverloren ausgeübt in der eigenen Garage. Nach ihrem überaus erfolgreichen Album “Lost Horizon” melden die beiden sich mit “’64 – ‘95”, ebenfalls auf XL Recordings erschienen, zurück. Das Besondere: Das Album, dessen zehn Tracks ausschließlich auf Song-Samples aus den Jahren ’64 bis ’95 basieren, kommt zunächst als DVD auf den Markt. Jeder Track wurde nämlich auch verbildlicht: Fred, der mit seinen Partnern eine Designagentur namens Airside betreibt, steuerte die Visuals der DVD hinzu.

19.08.2005  RL ARCHIVE SEPT 01 +++ Soto - Fuck The Underground

Soto, bestehend aus Sonia Akow und Toby Edwards, sind ein dynamisches DJ-und Producerteam aus London. Gemeinsam legen sie einen bestialisch-guten Blend aus Breaks und broken Beats auf, der durch seine Vielfältigkeit überrascht. Fette, manchmal fast Trip-Hop-artige Breakbeats, Elektro, Funk, Sci-Fi-Sounds und lockeres Jungle-Programming, kombiniert mit einem fast housigen Aufbau des Sets, das, von Flächen, Vocals und Strings durchsetzt, wiederum an alte Hardcore-Tage erinnert… Was ist hier los? Was soll das sein?
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