15.06.2007

Sex In The City: Engumschlungen im Moonpark! +++ RL ARCHIVE SEPT 06







Welcome auf der Mondoberfläche, wo physikalische Gesetze außer Kraft gesetzt sind und Frau und Mann, Mann und Mann automatisch aufeinanderzugravitieren. Wer bei umts-umts-drei immer noch keinen abgekriegt hat, darf weitertanzen.

Szene dieser herrlichen Begattungsschau: Der viermal jährlich abgehaltene Moonpark, ein Progressive-House-Großraum-Event der Superlative, vorausgesetzt, man steht drauf. Nach anderthalb Jahren Exil in Buenos Aires, Argentinien, ist man aber nicht mehr wählerisch. Hauptsache Party.

Also. Hier legt heute Nacht nach dem argentinischen House-DJ Martín García, dessen fluffig pumpender Stil auf jeden Fall Spaß macht, der englische Superstar Steve Lawler seine Platten, was so manchen Partymacher um die tausend Kilometer hat reisen lassen.

Und so finden sich hier tatsächlich nur richtige Feiersäue mit Sonnenbrillen (frei nach dem Motto: “Meine kleine Schwester darf nicht wissen, dass ich Pillen poppe”), die bei der Gelegenheit auch endlich mal wieder ihre Sexualität ausleben, juchuuuu, und so findet man in der Mitte der Tanzfläche Gays, drumherum die Threesomes, in der Nähe der Bar die Swinger, am Rande die heißen Pärchen und in der Nähe des VIPs die plastikblonden Allesgeht-Girls.

Und die Musik? Ja, mei. Die bolzt sich halt ordentlich tiefergelegt in die Lenden und nimmt mit ihren ekstatischen Momenten und explosionsartigen Höhepunkten die letzten Inhibitionen. Hauptsache, et groovt, wenn man sein Spaceship andockt, ne?

Entgültig mitten drin in der Orgie war man dann zwei Wochen später im VIP des Mint, als Adam Freeland mit Rockbreaks die Bräute flachlegte. Kann man hier eigentlich Musik von Sex trennen? I glaube nein. Lateinamerika halt!

Text: kat at planetkat dot com

Klinks:
cononda.imeem.com/music/zr0FSXZo/moonpark_creamfields_06
- Hernan Cattaneo Liveset


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