04.08.2005

RL ARCHIVE JUN 03 +++ Curved Pressings – Do It Yourself: Pounding Grooves’ Einführung in die Kunst des autonomen Plattenpressens








In den Fußstapfen von Peter Lustig machte sich Raveline auf die Reise, um sich dieses wahrlich einzigartige Projekt mal genauer anzuschauen: Kann das Experiment tatsächlich funktionieren, dass ein Haufen Technoheads in die Fabrikantenbranche wechselt, ohne an Authentizität einzubüßen? Woher hat so ein Mob chaotischer Feierleute das Wissen, solch ein hochkomplexes Unternehmen zu starten? Und wie funktioniert ein Presswerk eigentlich? Während im Zug nach Hackney laut pöbelnde Männer ihre aufgestauten Aggressionen zum Vorschein kommen lassen, steigt die innerliche Spannung: Heute wird sich endlich das Geheimnis lüften, wie der Sound in die Rillen der Vinylplatten kommt, die wir mit Diamantsplittern wieder herauslocken. Nach meiner Ankunft kauft der Space DJ Ben Long, der nebenan seinen soeben mit Ben Wills gestarteten Vertrieb Just Music betreibt, erst einmal Malteser-Eis, während die durchgefeierte DJane und Hilfskraft Gizelle um einen Moment Geduld bittet und mir einen Platz auf dem Bürosofa offeriert. Lawrie feilt am letzten Schliff eines Tracks, dessen gemasterte Endfassung sich in feingewellten Linien in eine schwarze Lackplatte kratzt, während wir uns schließlich über die Anfänge seines „Lebenswerkes“ – Curved Pressings – unterhalten.

Learning by Doing

Lawrie Immersion aka Pounding Grooves, der als Curve Pusher mittlerweile ein Gros des internationalen Techno-Outputs mastert und cuttet, ist klein und dunkel und sehr freundlich. Ganz zu Anfang, in den 80s, kümmerte er sich als Tontechniker um den korrekten Bühnen-Sound bei Live-Auftritten von Bands. „Dort habe ich am meisten über Sound gelernt. Alles ist in Realtime, es gibt keine zweite Chance. Wenn es zu Rückkopplungen von fünf Mikrofonen gleichzeitig kommt, dann ist es zu spät, besonders, wenn es sich ein 100KW-Soundsystem für die Beschallung von 10.000 Leuten handelt“, sagt Lawrie. Das Wissen, das er sich auf diese Weise angeeignet hatte, konnte er gut gebrauchen, als er vor zwölf Jahren anfing, in Nottingham sein eigenes Soundsystem namens Immersion zu betreiben. „Zunächst habe ich weiterhin den Sound für Bands gemacht, doch dann kamen zunehmend Partys mit DJs dazu.“ Jedes Wochenende fanden irgendwo Raves statt, und so wuchs Immersion von einem 2000-Euro-Scheiß-System zu einem ausgewachsenen 60.000-Euro-Rigg heran. „Mein Soundsystem war ein Fulltime-Job. Nachdem Outdoor-Raven 1994 strafbar wurde, war ich rund um die Uhr damit beschäftigt, irgendwelche Geheimlocations auszukundschaften“ erzählt der 34-jährige Lawrie. „Jeden Tag war irgendwo ein illegaler Warehouse-Rave: Die Partys – und dann natürlich auch das Auflegen – haben mich so ausgefüllt, dass ich immer unterwegs war. Jetzt bleibt mein Soundsystem ungenutzt, denn ich darf kein Risiko eingehen – zumindest, bis wir mit der Plattenpresse keine Verluste mehr erwirtschaften.“ Nachdem Lawrie Immersion auch als Produzent immer bekannter wurde, entschloss er sich schließlich – auch weil er sich selbst dank diverser erfolgreicher Releases auf Labels wie Prolekult, Smitten und Stay Up Forever zu „kommerziell“ fand –, abzutauchen und unter dem Pseudonym Pounding Grooves zu produzieren.







„Die Idee kam mir auf dem Klo“

„Das Konzept ist einfach – der Name des Labels steht für den Sound. Nicht mehr, nicht weniger.“ Mittlerweile ist Lawrie mit seinen kultig pumpenden Rillen, immer in 10-Inch-Form verabreicht, bei Nummer 30 angekommen – und jeder weiß, wer dahintersteckt, denn Pounding Grooves ist zu einem Markenzeichen geworden, unter dem Lawrie auch Live-Auftritte absolviert. Er fährt fort: „Seit fünf Jahren habe ich jetzt mein Pounding-Grooves-Studio. Curve Pusher – das ist mein Mastering-Studio und der Cutting Room – kam dann vor zirka dreieinhalb Jahren dazu. Meine Kunden waren zunächst hauptsächlich Produzenten aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis. Diese Leute fragten mich total oft, warum es nicht auch möglich sei, die Platten auch bei mir herstellen zu lassen. Es störte uns alle, dass wir die Produktion aus der Hand geben mussten, dass sich Mittelmänner dazwischendrängten, die den Preis hochschraubten. Wir waren alle davon überzeugt, dass es einfacher und billiger werden würde, wenn man seine Platten nicht zum Pressen nach Frankreich schicken müsste. Irgendwann hatte ich – während ich auf dem Klo saß – die Idee, dass es vielleicht gar nicht so blöd wäre, wenn wir als Kollektive zusammen eine eigene Plattenpresse betreiben würden. Es schien wie der nächste, logische Entwicklungsschritt. Ich habe also ein Weilchen damit geliebäugelt und mir diverse Pressmaschinen angeguckt, und schließlich fragte ich alle befreundeten DJs, Labelbesitzer und Soundsystems, ob sie nicht Lust hätten. Indem jeder soviel Kapital beisteuern konnte, wie er wollte, wurden wir zu Shareholdern mit variablen Anteilen. So entstand Curved Pressings. Unser eigenes Presswerk! Ich war mir sicher, dass es funktionieren würde. Wir hatten zusammen so viel Output, dass wir bereits alleine eine Plattenpresse voll auslasten könnten. Das war natürlich nicht der Fall, wie sich bald zeigte, denn ohne zusätzliche Aufträge von Außen läuft das Ganze einfach nicht!“







„Wir waren sehr naiv…“

Die anfängliche Euphorie war schnell verflogen – die harte Realität hatte die Träumer bald eingeholt: „Wir waren sehr naiv. Wir wussten überhaupt nicht, wie ein Plattenpresswerk funktioniert! Wir hatten allerdings eine Menge Ahnung, was die Organisation von Gemeinschaftsprojekten anging. Jahrelang habe ich in einem Bus gelebt und mit den verschiedensten Leuten Partys veranstaltet. November 2000 fuhren wir nach Kroatien, um die Pressen aus einem stillgelegten Werk zu holen. Wir brauchten aber auch eine Kühlung und einen Kompressor, um Hochdruck erzeugen zu können. Über ein Jahr funktionierte gar nichts. Wir machten jede Menge Verluste.“ Dass es dennoch irgendwann lief, scheint selbst Lawrie heute wie ein Wunder: „Es ist eine Fabrik! Dort ist es fürchterlich dreckig, schrecklich laut, man arbeitet mit hochindustriellen Maschinen! Damit hatten wir alle nichts am Hut. Niemand wusste, was zu tun war! Aber wir haben die Ärmel hochgekrempelt und es angepackt.“ Heute läuft die Plattenpresse, trotz der harten Anfangszeit, auf Hochtouren. Und es hat sich gelohnt: „Das Geld, das sonst irgendwo verloren ging, weil es an Dritte gezahlt wurde, bleibt jetzt innerhalb des Kollektivs und kann von uns reinvestiert werden. Es ist unser Lebenswerk. Zur Zeit setzen wir auf Expansion, weil unsere Kapazitäten, sechstausend Platten am Tag mit sechs Productionlines, nicht mehr ausreichen. In zwei Wochen nehmen wir noch drei weitere in Betrieb. Weil wir wenig Reingewinn erwirtschaften, müssen wir non-stop produzieren. Wir sind schon oft am Rande des Bankrotts gewesen, weil wir keine dicken Finanzpolster im Rücken haben, sondern nur unsere DJ-Löhne reinbuttern, aber nun geht es aufwärts.“ Warum dank Mund-zu-Mund-Propaganda immer mehr Aufträge eintrudeln, liegt auf der Hand: „Wir sind Leute, die etwas von Techno verstehen. Wir wissen, wie Techno klingen soll. Jede Plattenpresse und jeder Cuttingroom außer uns sind Überbleibsel aus der Rock- und Pop-Ära, als Schallplatten noch das gängige Medium waren. Oft sind auch die Sound-Ingenieure wirklich alt, denn sie haben in den Siebzigern und Achtzigern ihr Handwerk gelernt.“

Der Vinyl-Mord

Nicht nur die Ingenieure sind Relikte aus einer anderen Zeit: Obwohl Maschinenmusik schon immer der Sound der Zukunft war, zocken Diskjockeys auch heute noch altmodische Scheiben aus Vinyl auf unzeitgemäßem, analog-mechanischem Equipment. Dass sich die in den frühen Achtzigern propagierte Verbreitung der Compact Disk im Clubbereich einfach nicht durchsetzen wollte, war eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit: „Alle Majors – Sony, Universal, EMI, Warner und BMG – haben 1982 beschlossen, die von ihren favorisierte, neue Tonträgerform durchzusetzen. Vinyl gaben sie den Todesstoß, in dem sie weltweit ihre Plattenpressen gleichzeitig stilllegten“, berichtet Lawrie: „Die Maschinen, die zur Erstellung von Vinyl notwendig waren, wurden nicht etwa eingemottet, sondern völlig zerstört, um den Vinyl-Markt komplett zum Erliegen zu bringen und das neue Produkt durchzusetzen. Der Markt – früher verkaufte sich eine Maxi ein paar hunderttausend Mal, heute ein paar hundert Mal – kam wunschgemäß zum Erliegen, denn neue Musik gab es ja nur noch auf CD.“ Fast. Die aufkeimende, ab 1993 regelrecht boomende DJ-Kultur machte den Majors einen Strich durch die Rechnung. Vinyl erlebte eine Renaissance. Die Turntablists wollten einfach nicht auf den direkten Körperkontakt mit ihrer analog-knuspernden Musik verzichten. Und die an ihren Nadeln hängenden Vinyljunkies besorgten sich frisch gepressten Stoff dort, wo sie ihn noch kriegen konnten: „Es gab weltweit eine handvoll Presswerke, die nicht von den großen Konzernen kontrolliert wurden. Hier wurde weiterhin Nachschub produziert. Auch hinter dem Eisernen Vorhang im kommunistischen Ostblock blieben die ganzen Plattenpressen intakt. Von dort kommen heute unsere Pressen, denn sie sind die einzigen, die weltweit erhalten geblieben sind“, erzählt Lawrie. Jetzt betreiben die Corporations das gleiche Spielchen mit Videoformaten und CDs und stellen die Produktion auf DVD um. Auch dieses digitale Format wird irgendwann überholt sein.







The Art Of Mastering

Platten werden weiterhin existieren, glaubt Lawrie: „Ihr einzigartiger Sound macht sie so begehrenswert. Man kann ihn nicht reproduzieren. Außerdem kann Vinyl nicht manipuliert werden. Was einmal in die Rillen gebannt wurde, bleibt bestehen, lässt sich nicht nachbearbeiten oder überspielen.“ Und solange die hohe Kunst des Plattenschwingens, Scratchens und Tricksens an den Decks vom Publikum geschätzt wird, wird Lawrie sich Tag für Tag daran machen, die DATs seiner Kunden in sein Mischpult zu schmeißen und sich ans Fine-Tunen der Rohproduktionen zu machen. „Am besten ist es, wenn das Material roh und ungemastert zu mir kommt. Ich kann mit meinem Equipment das beste aus einem Track herausholen, aber bereits zu Hause verpfuschte Frequenzen kann ich nicht mehr reparieren.“ Während dieses Post-Production genannten Arbeitsschrittes passt Lawrie die Tracks mit Hilfe eines Stereo-Equalizers, eines Compressors und eines Limiters den Beschränkungen der analogen Uralttechnik der Schallplatte an: „Ich arbeite am Sound, indem ich mit dem EQ an Bässen, Mitten und Höhen herumschraube. Dann limitiere und verdichte ich den Sound. Es ist wichtig, dass ich besonders hohe Frequenzen wegnehme.“ Sehr häufig führt nämlich pure Unwissenheit unter den Technoproduzenten, die ihr Equipment gerne foltern, dazu, dass die Umwandlung des Signales durch den Amplifier viel zu heftig für den kleinen Tonarm ausfallen, der die Schwingungen des Sounds in mechanische Bewegungen umsetzt, während er den Track in die jungfräuliche Oberfläche der Lackfolie kratzt. Dann fängt die Nadel so an zu springen, dass sie gar nicht mehr durchgehend in die Oberfläche schneidet und führt so zu einer fehlerhaften Produktion. Daher wird das fertig abgemischte Stück zunächst in eine Lackfolie, Acetate/Dubplate oder auch Laquer genannt, gecuttet und mit einer Lupe untersucht. Lawrie fügt stolz hinzu: „Mein Studioethos ist einfach: Die analoge Reinheit wird während das gesamten Prozesses aufrechterhalten und ich benutze dafür das beste Equipment, das ich kriegen kann, selbst wenn es nicht einfach zu bedienen ist. Digitale Geräte zu benutzen ist einfacher und billiger, aber da Vinyl nun mal auf analoger Technik basiert, halte ich das für einen Fehler.“ Die pressreife, auch Master genannte Version wird nach dem Probedurchlauf auf Acetat in eine Kupferplatte geritzt. Diese, die Mutter, dient als Pressvorlage in der Massenreproduktion.







Achtung: Heavy Pressing!

Im Anschluss fahren wir in die Fabrik, die in einem Industriegebiet von Hackney Wick liegt. Wir betreten die riesige Halle, in der Maschinen dumpf wumpfend rumpeln und nett aussehende, dreadlockige Menschen herumwuseln. Endlich verstehe ich, warum Lawrie so begeistert geklungen hat. Vorher war hier nichts. Alles hat die Kollektive mit eigenen Händen herangeschafft – als allerletztes einen riesigen Kompressor, der dafür sorgt, dass die Pressen sich jetzt noch schneller erhitzen und wieder abkühlen. Der Produktionschef betreibt einen Plattenladen in Bristol und kommt dreimal die Woche hierher, um die Vorgänge vor Ort zu beaufsichtigen. Erst seit kurzem beziehen die Fabrikarbeiter ein festes Gehalt, vorher basierte alles auf freiwilliger Mitarbeit – ein Fortschritt, wie auch der Chef findet, der nebenher ein HipHop-Label betreibt. Aber natürlich haben sie alle ihre Platten gegen Erstattung der Materialkosten pressen können, was eigentlich ganz faire Konditionen sind. Er nimmt mich mit und zeigt mir den Produktionsvorgang. Zuerst wandert die Mutterplatte aus dem Cutting-Room in die Galvanik. Hier legt der Chef die Platte in ein elektro-chemisches Bad. Metall lagert sich durch den elektrolytischen Prozess in den geritzten Rillen an. Dadurch entsteht eine herausstehende Schicht, die man sich wie das Negativ eines Fotos vorstellen kann. Dieser Abdruck wird durch einen weiteren chemischen Prozess abgezogen und erneut auf eine Kupferplatte aufgetragen, die man dann den Vater oder auch Stamper nennt. Von der A- und der B-Seite wird jeweils ein Vater hergestellt. Diesen kann man dann für bis zu tausend Pressungen verwenden. Die fertig präparierten Stamper werden oben und unten in die Pressmaschinen hineinmontiert, denn sie dienen als Druckvorlage. Das Rohmaterial für die Platten, das Vinylgranulat, wird in Säcken angeliefert, und mit zerhäckselten Vinylrestbeständen – billig aufgekaufte Ladenhüter finden so doch noch Verwendung, weil sie die Qualität verbessern – vermischt. Das Granulat wandert in die Pressmaschine, wird auf 125° Celsius erhitzt und schmilzt.







Frisch gebacken

Währenddessen werden die Etiketten in der Mitte platziert. Dann wird schnell ein zwischen hundert und zweihundert Gramm schwerer Blob Vinylmasse zwischen die beiden Stamper-Väter geschoben, die hydraulische Presse klatscht beide Seiten zusammen, Kaltwasser kühlt die beiden Stempelseiten in Sekundenschnelle wieder herunter und die fertig gepresste Platte liegt da. Schnell wird – wie bei einem Crêpe – der überstehende Rand abgeschnitten und die Platte in ihrer ganzen Pracht aus der Maschine geschoben. Das Ganze dauert maximal dreißig Sekunden. Hier schnappt sie sich einer der fröhlichen Jungs, kontrolliert sie und legt sie zum Abkühlen auf einen sorgfältig errichteten Stapel, damit sie sich nicht verbiegt und später auf dem Plattenteller wobbelt. Ausschussware wird recycelt. Die Liste der Kunden liest sich wie das Who-Is-Who der elektronischen Szene: Tresor, International DJ Gigolos, Pro-Jex, Music Man, Neuton, Dust Traxx, Advanced, Pure Plastic, Ground, Fine Audio, Holzplatten, Potential, Sativae, Pimp Records, Kne‘Deep, Subhead, Highland Beats, Monoid, Ergonomix und Predicaments – um nur einige zu nennen, haben sich schon von Lawrie mastern lassen und zum Teil auch die Vinylmanufaktur in Anspruch genommen. Wie jeder Master des Cutting Rooms hinterlässt auch Lawrie stets sein Markenzeichen, den Namen Curve Pusher, in der Auslaufrille: Eigenhändig ins Vinyl gekratzt findet sich auch so manches Mal ein Schreibfehler: „Ich vergesse ab und zu sogar einen Buchstaben in meinem eigenen Namen – dann steht eventuell noch ‚Fuck‘ daneben“, grinst Lawrie, der mir zum Abschied noch sein neuestes Venture in die Hand drückt. Auf der Release namens Fresh Grind 01 von Lawrie Immersion und Henry Cullen beziehungsweise Strobe – alias D.A.V.E. The Drummer – findet sich eine seiner Curve-Pusher-Erfindungen, eine weltweit einzigartige technische Neuerung: Mitten auf dem Vinyl prangen in dicken, gedruckten Lettern die Worte Fresh Grind. Ob diese vor dem Cutten auf die Kupferplatte geätzt worden sind, will Lawrie partout nicht verraten. „Patentiertes Berufsgeheimnis“, grinst er. Curved Pressings‘ Erfolgsrezept. Menschen wie Lawrie, die nicht nur mit Herz und Seele, sondern auch noch einer Prise Erfindungsreichtum dabei sind, vertraut man seinen Sound gerne an.







Checkt auch mal die Website unter www.curvedpressings.com.

Words: Katrin Richter. Pix: Katrin Richter & Ben Hobson. Thanks to Lawrie, Glenn, Gizelle, Ben, Ben & Ben.




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