19.07.2005

RL ARCHIVE APR 02 +++ Certificate 18 Label-Report: Hier kocht der Chef








Volljährigkeit kann man dem gleichnamigen Südlondoner Label nämlich durchaus zertifizieren, wobei es nicht auf das chronologische Alter, sondern vielmehr auf die mentale Reife, die Einstellung, ankommt. Seit seiner Gründung zeichnet sich das Label durch Releases aus, die, wenn überhaupt irgendetwas, das Prädikat “besonders wertvoll” verdient haben: So verschiedene Artists wie Photek, Klute, Source Direct, Danny C, Hi-Ryze, Lexis, Pilote, TeeBee, Polar, Future Prophecies und Panoptica fanden hier ein Zuhause. Diese, insbesondere die in diesem Jahr erschienenen Alben von Klute, Pilote, Panoptica, TeeBee und Polar, sind Grund genug, sich mit dem im Londoner Bezirk Clapham sitzenden Label in Verbindung zu setzen. Certificate 18 – Englands intimstes Label stellt sich vor.

Paul Arnold – A Man With A Plan?!

Betritt man das Headquarter von Cert 18, sollte man über das kreative Chaos, das sich einem bietet, am besten Stillschweigen wahren, wenn man Leuten die Illusion nicht nehmen will, dass sich Certificate 18 auf einem Multimilliarden-Dollar-Haushalt aufbaut. Wenn man aber davon ausgeht, dass es sich bei dem Label um ein cooles Independantlabel handelt, kommt man mit dem Bild, dass sich einem bietet, wenn man das vollgeräumte Büro betritt, bestens klar. Chaos, as opposed to order, creates inventions, oder so. Mittendrin heißen einen der zerzauste Paul Arnold, Chef Extravaganza, und seine rechte Hand Azi Farni willkommen. Und obwohl das Interview völlig ungeordnet vor sich geht, weil Paul und Azi Kisten packen, Anton von der PR-Firma Trailerpark – mit dem die beiden sich das Büro teilen – mit einem DJ-Kollegen den Raum betritt, diverse Promos angehört und Telefonate entgegengenommen werden, hat man dennoch das Gefühl, hier mehr über Musikverständnis erfahren zu haben als in so manchen schick-sterilen Glasraumbüro eines Majors. Euch zuliebe alles der Reihe nach.

Certificate 18 ist eigentlich das geistige Produkt von DJ und Promoter Paul Arnold, der seit über zehn Jahren im Musikgeschäft aktiv ist. Im Musikgeschäft startete auch seine Karriere – im Plattenladen seines damaligen Brötchengebers, um genau zu sein. Anfang der Neunziger stand Paul Arnold also in Ipswich an der ostenglischen Küste hinter der Theke dieses Ladens. Er hatte sich schon in frühen Jahren dermaßen für Musik – Gitarrenmusik und HipHop – begeistert, dass er Ende der Achtziger eine riesige Plattensammlung besaß. Als er allerdings mit Acidhouse in Berührung kam – “und den Drogen,” fügt Paul mit einem dicken Grinsen hinzu – ward wieder mal eine unschuldige Seele konvertiert zu elektronischer Partymucke. Die Rockplatten verschwanden aus Paules Repertoire, die länglichen Haare und ein Mann mit einem Riesenfundus an musikalischem Background-Wissen blieben zurück.

Achtzehn Jahr, langes Haar…

Paul veranstaltete schon bald nach seiner Acidhouse-Initiierung Parties. Zunächst als private Drogenexzesse im Hause seiner Eltern, wenn die nichtsahnend außer Landes weilten, getarnt, weitete er die Events schon bald auf lokale Ebene aus. Seine ursprüngliche Liebe für Elektro und Techno, die ihn Derrick May, Plaid und Matthew B nach Ipswich holen ließen, weitete sich ebenfalls – proportional zur Größe der Parties – aus, und er zählte sich bald zu dem Zirkel der Leute, die dem gebrochenen Beat fröhnten. Sein Plattenladen mutierte dadurch zu einer Art “Laden im Laden”, denn der Besitzer überließ Paul eine Ecke, wo er seinen eigenen Stock an Technoidem an den Mann und die Frau bringen konnte. Während Pauls Zeit im Plattenladen wurden ihm immer wieder Promotapes und Eigenproduktionen zugeschoben. Die Qualität vieler Tracks war immanent, und um 1992 herum beschloss Paul, sein eigenes Label zu gründen. Ein Kredit des Prince’s Trust half ihm, Certificate 18 ins Leben zu rufen. Unter den DATs und Tapes waren auch die frühen Werke eines gewissen Rupert Parkes, und bereits die zweite Release auf Cert 18 stammte von ihm. Paul meint dazu: “Eigentlich war die Nummer namens Synthetic EP eine ziemlich kitschige UK-Hardcore-Angelegenheit, aber man konnte schon heraushören, das dort ein gewisses Talent verborgen lag.” Um noch einmal auf Rupert Parkes zurückzukommen: das war natürlich kein geringerer als Photek.

Dass Paul ein Ohr für Talent hatte, fiel auch anderen Insidern auf. Paul erzählt: “Danny – LTJ Bukem – war einer meiner ersten Förderer in der Szene. Er kam einmal die Woche nach Ipswich, um sich die neuesten Tapes anzuhören, und fuhr dann gleich weiter zu den E-Z Rollers, die noch ein Stückchen weiter draußen logierten. Viel von dem Zeug, das bei mir im Laden gelandet ist, hat er gleich mitgenommen, um sich davon Dubs zu schneiden. Er war wirklich engagiert, und das beindruckt mich nach wie vor an ihm. Dass er auf der Suche nach guter Musik ganz England abgefahren ist.” Paul Karriere als Shopowner wurde übrigens ein jähes Ende bereitet, als Schuldeneintreiber nicht nur das Lager des Besitzers ausräumten, sondern auch Pauls Platten mitgehen ließen. Das war für Paul ein Zeichen, sich nach etwas anderem umsehen zu müssen, und so folgte er dem Vorbild eines Kollegen, der nach London emigriert war, um dort sein eigenes Label, Domino Music, auf die Beine zu stellen.

Eintritt nur in Begleitung eines Erwachsenen

Paul hatte nach eigener Aussage keine Ahnung, auf was er sich einließ, daher kontaktierte er, sobald auch er sich in London niedergelassen hatte, seinen Kollegen von Domino Music. “Der musste mir erst einmal zeigen, wie man so ein Label überhaupt vernünftig führt. Von ihm habe ich vieles gelernt,” sagt Paul und guckt dankbar. Was Paul als Labelchef und als Mensch ausmacht, ist seine “jugendliche” Begeisterung, die er für Musik und Dinge innehat. “Wenn ich etwas höre und ich finde es gut, bringe ich es raus,” sagt Paul, und dazu steht er. Trends oder Styles, die gerade “in” sind, hat er allenfalls mitgeformt, niemals hingegen hat sich seine Veröffentlichungspolitik nach etwas anderem gerichtet als seinem Geschmack. Sein Talent, ungesignedte Artists zu finden, die sich nach und nach zu den Zugpferden der Branche entwickeln, ist legendär. Hinter dieser pauschal richtigen Aussage steht aber noch mehr. Paul ist nämlich wie ein geduldiger Gärtner. Findet er einen geeignetes Talent, wächst und gedeiht es durch seine Pflege und Anleitung zu einem stattlichen Producer. Paul ist zwar erst Ende Zwanzig, aber was er auf Vinyl gebracht hat, ist seine sehr eigene Definition von Musik – und er hat damit stets den richtigen Riecher gehabt.

Obwohl es da natürlich darauf ankommt, wie man richtig definiert, denn mit Sicherheit ist in der fast 10-jährigen Bestehungszeit von Certificate 18 nicht alles glatt beziehungsweise nach Plan gegangen. Viele Artists, die Paul entdeckt und aufgebaut hat, sind heute bei ganz anderen Labels. Für Paul ist das der Lauf der Dinge. “Photek und Source Direct sind nur zwei Beispiele von Leuten, mit denen ich in der Vergangenheit gearbeitet habe und die dann ihre eigenen Wege gegangen sind. Mein Motto ist: jeder soll das machen, worauf er Lust hat.” Natürlich wurden gerade die Jungs von Source Direct und Photek in den Hochzeiten von Drum’n’Bass um 1996 herum extrem bekannt für ihren Output, und das diese sich für größere Labels entschieden, schien unabwendbar. “Man sollte auch realistisch sein. Ich kann den Künstlern nur so viel bieten. Mich bekümmert es natürlich schon, dass ein Künstler viel mehr Tracks abliefert, als ich herausbringen kann, denn ich kann ihnen nicht alle abnehmen. Dazu habe ich nicht die finanziellen Mittel,” sagt Paul bescheiden und auch ein wenig bekümmert: “Ich weiß ja, dass meine Künstler von irgendetwas leben müssen, und das kann man von einem oder zwei Releases pro Jahr auf keine Fall. Ich überlege mir zur Zeit natürlich schon, wie ich meine Künstler ein wenig mehr vertraglich an mich binden könnte, aber gerade weil ich sehe, dass auch sie überleben wollen, werde ich nicht zu viel von ihnen verlangen.”

Adults Only

Die Zeit nach der freundschaftlichen Trennung von Source Direct aka Sounds Of Life und Photek alias Studio Pressure war schwierig, auch wenn Paul mit Klute, Lexis und Danny C erneut sehr hochwertige Talente gesigned hatte. Bis dahin war alles relativ glatt gegangen, aber nun auf einmal fand er nicht mehr so viele Sachen, die ihn interessierten. Problematisch war außerdem Pauls lockere Einstellung zum Thema Sound, da er seine Artist stets ermutigt hatte, immer das “zu machen, was sie wollen, alle Barrieren und Beschränkungen des Drum’n’Bass zu ignorieren.” Paul fügt hinzu: “Es gibt zwar Leute, die gewisse Vorstellungen davon haben, wie sich die Beats anzuhören haben, aber das ist in meinen Augen einfach Schwachsinn.” Solch ein offenes, kategorienfreies Denken war aber anfangs zuviel für den teilweise recht beschränkt denkenden Drum’n’Bass-Mob. Autechre, für viele Elektronikfreunde eines Meister seines Faches, remixte Photek, was sogleich auf Unverständnis stieß, der sich auch in den Verkaufszahlen niederschlug. Paul wusste sich nicht anderes zu helfen und gründete den Offshoot Electronic Projects.

Vielleicht sogar Paulseidank hat die Szene derartige Probleme heute überwunden und hoffentlich aus den damaligen Fehlern gelernt. Die eigene Engstirnigkeit bewirkte nämlich, dass sich der überwiegend harte, darke dancefloor-orientierte Sound langsam aber sicher ins Aus manövrierte. Auch dass kaum neues Talent gefördert und entdeckt wurde, trug sicher zum umwerfenden Erfolg bei, den Certificate 18 nach einer längeren Durststrecke im tiefsten Underground feierte. Kaum war nämlich der tote Punkt der Szene erreicht, schauten sich die ausgehungerten Leute nach einem neuen Impetus um. Der Blick fiel auf Certificate 18, das gerade mit den sehr differenzierten Releases von Klute und einem anderen, weniger bekannten Artist namens TeeBee und seinem Kollegen Polar auf sich aufmerksam machte. Der Wirbel, der von Presse und Szene um die beiden Norweger gemacht wurde, war relativ ungewöhnlich, zumal es sich auch noch um nicht-englische Producer handelte. Paul sagt dazu: “Ja, ich denke, die haben die Drum’n’Bass-Szene hierzulande ziemlich überrumpelt. Für lange Zeit haben Polar und TeeBee ihre Identität geheim gehalten, das heißt, zuerst keiner hat gewusst, dass es sich bei den beiden Producern um Norweger handelte. Um nochmal auf das Thema Releases zurückzukommen: um ehrlich zu sein, können alle Artists auch auf anderen Labels veröffentlichen, wenn sie wollen, bloß bei TeeBee würde ich mir da Sorgen machen. Der ist ja zur Zeit ziemlich gefragt, und wenn man in einer solchen Situation Millionen Platten auf verschiedenen Labels rausbringt, sind die Leute schnell übersättigt. Das sollte er meiner Meinung nach vermeiden.” Und wenn einer wie Paul Arnold so etwas sagt, wird es wohl stimmen.

Der Punkt, bei dem andere zusammenbrechen

Wer aber jetzt denkt, dass Certificate 18 das einzige ist, was Paul in seinem Leben so auf die Beine gestellt hat, der richte bitte sein Augenmerk auf die diversen Nebenprojekte, die Paul sonst noch nebenher – erfolgreich – betrieb oder immer noch vorwärtstreibt. Nachdem er sich in London angesiedelt hatte, fing er an, seine Breaks-Night, passenderweise “Breaking Point” genannt, zu promoten. Dort legte er auch selbst auf und machte sich als einer der frühesten, sogenannten “Nu Skool Breaks”-Aushängeschilder einen Namen. Bei dieser, von Musikjournalisten (ähem) als Mode abgestempelten Bezeichnung handelt es sich um Breakbeats um die 130bpm-Marke, die weder zu völlig bierverdumpften Bigbeats degenierten, noch von superstylischen, drogengetriebenen Partykids als neue, housigere Variante von Drum’n’Bass missverstanden wurden. Beides wird Nubreaks als solchen nicht gerecht, da es richtige Nubreaks-Platten eigentlich kaum gibt.

Dieser Style lebt laut Paul eigentlich nur von dem talentierten Input diverser DJs und Producer a la PMT, Klute, PFN, Lee Coombs, The Plump DJs, Layo, Bushwacka und einigen anderen, denn er lässt sich nicht einfach so einordnen und lebt von den verschiedenen musikalischen Elementen, die ein kreativer DJ selbst zusammenfügt. Ein Paradebeispiel für den Vibe, den Paul meint, ist sein Nachfolger von “Breaking Point”, “Chew The Fat”. “Chew The Fat”, Pauls Nacht in der Bug Bar unter Saint Matthews Church in Brixton, wurde im November vier Jahre alt. Freunde der rasierten Nu Breaks schwoofen dort in trauter Eintracht mit tütenschwingenden Kosmopoliten, fahrradfahrenden Rastafaras und fröhlichen Gangstas. Herzlichen Glückwunsch und many happy returns noch einmal an dieser Stelle. Passend zum alten neuen Sound gibt es auch noch Pauls Label FAT!, das sich auf nubreakige Tunes konzentriert. Und durch sein DJ-Schedule natürlich ist Paul auch noch an den verbleibenden Tagen fest eingespannt.

Endlich volljährig

Gerade wenn man den kometenhaften Aufstieg seiner norwegischen Zöglinge mitverfolgt hat, freut man sich für Paul, der bei den neuesten DATs von Polar völlig außer Häuschen gerät. Diese sind stark experimenteller, sphärischer Sound und nur im weitesten Sinne dancefloortauglich, aber genau dies ist macht den Reiz aus, betont Paul. “Hier werden sie Limits von dem, was möglich ist, mal wieder deutlich gepuscht, und genau das macht mich an.” Unendwegs rotiert er durch seine “Unreleased Material”-Berge und fördert einen nach dem anderen Track zutage. Als nächstes spielt er einen Track von Future Prophecies – die ebenfalls aus Norwegen stammen und Kollegen von TeeBee sind – der durch das Sample von Nicolette Furore machen wird. Diese hat ihren Gesang nämlich nicht freigegeben, da der Sound der beiden Propheten nicht ihrem Geschmack entspräche. Als äußerst rares White Label wird das Teil hoffentlich doch noch den Weg in diverse Plattenkisten finden. Dann folgt der neueste Stoff von Pilote aus Brighton, der sich jahrelang in Drogenexzesse flüchtete und dann schließlich mit der Produktion von elektronischer Musik einen kreativeren Outlet fand. Auch von Panoptica ist Paul nach wie vor begeistert. Panoptica, ein Mexikaner aus Tijuana, ist auch ein Mitglied der ehemaligen Pop-Industrial-Band Artefakto. Diese wurde in Fachkreisen als Post-Post-Avantgarde-Hoffnung gefeiert und ist heute als Fussible Part der Nortec-Kollektive. Gerade was diese Releases und auch die Tracks von Pilote und Hi-Ryze (ehemals dem Rising High-Label zugehörig) betrifft, wird sehr schnell deutlich, wie weitreichend das Spektrum des Labels heutzutage ist. Auch die elende Debatte, inwiefern Cert 18 Drum’n’Bass-stylig zu sein hatten, hat Paul mit diesen Künstlern weit hinter sich gelassen.

Längst ist das Label erwachsen geworden, was den die Ausrichtung des Styles am Markt betrifft. Mehr noch – es hat sich emanzipiert. Sich behauptet, denn die Releases von Polar, Pilote und Panoptica sind in einem so weiten Sinne elektronisch, dass sie sich kaum noch in eine bestimmte Genrekategorie einstufen lassen. So einiges, an dem Paul durchweg festgehalten hat, ist in seinem Sinne möglich geworden, nämlich, die von engstirnigen Leuten auferlegten Limits zu aufzubrechen, um Menschen neue Horizonte zu öffnen, Platz zu machen für völlig neue Musik-Entwicklungen, die es unweigerlich geben muss. Und man darf einfach nicht vergessen – eigentlich gibt es für diese Art von Musik keinen großen Markt, wie Paul selbst betont, als wir in seinem älteren Wagenmodell zum Bahnhof in Clapham rollen, um den soeben aus Brighton eingetrudelten Stuart aka Pilote einzusammeln. Auch das macht der Chef selbstverständlich selbst.

Words: Katrin “Choc-a-block” Richter

Nachwort: Das Label Certificate 18 gibt es heute nicht mehr beziehungsweise es liegt wegen seiner Nichtfinazierbarkeit auf Eis. Doch Paul “Trouble” Arnold gibt nicht auf und promoted mit seinem nach seiner extrem erfolgreichen Breaksnacht Chew The Fat! schlicht und einfach FAT! getauften Label simpel gestrickten Partybreakssound der superleicht verdaubaren Sorte. Nach einigen sehr funky Releases der Apollo Kids bewies Arnold schon wieder den richtigen Riecher und signte einen knopfäugigen Australier namens Friendly, dessen Artist-Album auf FAT! zu den meistverkauften Breakslongplayern aller Zeiten zählen dürfte. Ironie des Schicksales oder logische Konsequenz, dass Arnold genau um 180 Grad umschwenkte und nun mit seinem gefeierten Sellout extrem erfolgreich ist? Egal. Schon der auf der FAT!-Website abonnierte extrem sarkastische Newsletter, in dem über den eigenen Kokskonsum-bedingten Verfall gelästert wird, ist es wert. We want more of this Schwachsinn.

Links:
www.certificate18.com
www.thefatclub.com





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