04.10.2006

Dave Shokht wieder: Er zeigt uns seine Schokholadenseite! +++ RL ARCHIVE AUG 06







Zunächst geboren, um auf diesem Planeten die "drei Fs" zu praktizieren, und dann als Rekrut in den Höllenfängen der jugendschändenden Institution BW, fühlte sich der Produzent und DJ erst zum Soundschmieden berufen und nun nach neun Monaten der Teufelsqual, erst recht, "so frei wie nie noch nie": Er zokht, was die Teller hergeben – der HipHop-Techno hat "durch Sunshine Live gelernt, was Grauen bedeutet". Auf seiner Mix-CD drauf: "Gute Künstler mit ihren guten Liedern. Also Tracks mit ordentlich abgemischter druckvoller Abfahrt, die dreckig klingen, aber immer noch die Liebe zum Detail behalten. Eine ausgewogene Mischung von neuen und altbekannten Gesichtern. Es stehen sich Ash Cawlin, Harry Axt, Nasty & Tresher und Thomas Schumacher, Holger Flinsch und Zombie Nation gegenüber." Zeitlose Tracks, zum Teil einige Monate alt, zum Teil
brandneu."

Was war wichtig? Zuhause genau so abstiefeln wie auffem Klo im Klubb oder knöcheldick die deutsche Szene ausleuchten mit all ihren neuen Flavors, von bitterböseschokholade bis Minirock? "Ich wollte einen Überblick schaffen. Leute, die mich im Club nach einer Mix-CD fragen, haben mit 'Pure Shokholate' leicht komprimierten, aber hundertprozentigen Shokh'n'Roll am Start. Wichtig war mir auch, dass es ein abwechslungsreicher Mix wird, der nicht nach einer gewissen Zeit nur noch im Hintergrund läuft, sondern Akzente auf jeden einzelnen Track legt. Wie der Name schon sagt: pur." Hier spricht jemand, der weiß, was für einen Sound er fahren will, und der vollstens hinter allem steht, was er macht.

Kein Zauderer. Eben ein Shokher. Genauso individualistisch managed Dave sein eigenes Label Dipolter, auf dem Dave seine "Definition von Techno, die noch die Kraft aus den 90ern hat und auf heute zugeschnitten ist", herausbringt. "Dabei spielen die eigenen Absichten der Künstler mit rein,
die übrigens überwiegend Newcomer sind. Der Pele oder Peter Kerns spielen gerne mit emotionsreichen Flächen, Tony Rohr oder Moritz Piske setzen mehr Akzente auf den Groove, mit dem sie wie mit Bauklötzen rumspielen. Unterm Strich kann man von Dipolter immer liebevoll produzierte und moderne elektronische Tanzmusik erwarten, bei der man vorm Club schon die Bassdrum hören kann. Um es auf einen Nenner zu bringen: Sound, der Offensive, Deepness und Sexyness vereint und einem dabei noch was Neues erzählt. Hört's euch einfach an." Genau. Schluss jetzt mit dem Gelaber.

Writing about architecture is like
Dancing about music!

Words: Kat@planetkat.com. Peace... Holgi. Fotos: Kiddaz.

KLinks:
www.daveshokh.de
www.kiddazfm.de

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