14.03.2006

RL ARCHIVE APR 02 +++ Adam Beyer – Schwedisch für Fortgeschrittene








Unzählige Releases auf so namhaften Labels wie Primate, Rotation und Planet Rhythm machten 1997 zum Adam-Beyer-Jahr, nachdem bereits sein Debütalbum "Decoded", 1996 auf Planet Rhythm erschienen, vielgelobt in die Annalen der Geschichte einging. Um absolute Freiheit beim Produzieren zu genießen, gründete er im gleichen Jahr sein eigenes Label, Drumcode. Der konstant hochwertige Strom von absolut perfekten DJ-Tools, die dort und auf dem mittlerweile eingestellten Label Code Red erschienen, löste eine solche Welle aus, dass die lawinenartige Flut von monotonen Loop-Imitationen mit komprimierten Kickdrums bis heute nicht abreißt. Währenddessen ist Adam schon wieder einen Schritt weiter: Nach der Etablierung seines "seriösen" Qualitätslabels Drumcode ruft er in diesem Jahr das experimentelle Schwedenlabel Truesoul ins Leben, mixt sich mit seinem Time-Warp-Brett in die Leistengegend aller Schranzer und mit dem gleichsamst faszinierenden Mix für das Montrealer Label Turbo in die Herzen aller anspruchsvollen Funky-Techno-Groove-Freunde. Fröhlich-froh vergnügt sitzt er deswegen heute auf einer Couch in Köln, die langen Beine so sorgsam weggefaltet, dass man ihn niemals auf fast zwei Meter schätzen würde. Auf seinem Gangsta-Pulli prangt der Schriftzug seiner Neighborhood Stockholm – Stocktown City – wo er mit seinen Homies Cari Lekebusch, Peter Benisch und Joel Mull abhängt und nebenher die fettesten Technoplatten aus dem Studio auf die Teller rollen lässt. An seiner Seite seine sehr hübsche, langjährige Freundin Ulrika, die später noch viel haarsträubendere Geschichten als ihr Freund erzählt. Diese handeln von der Clubszene in China –die neueste Droge dort heißt "shake your head", sorgt für unkontrolliertes Kopfschütteln und kommt deswegen eigentlich mehr für die Heavy-Metal-Szene in Frage – aber zunächst ist Adam dran.

Adam Beyer Compressed

Musik war schon immer ein zentrales Thema in Adams Leben. Als Adam dreizehn Jahre alt war, starb sein Vater. Da er anfing zu driften und sich immer öfter in der Gesellschaft von Klein-Kriminellen statt in der Schule wiederfand, mobilisierte seine Mutter einen Teil des treuhänderisch verwalteten Erbes und investierte es in zwei 1210er, um den Jungen aus seinem seelischen Tief herauszuholen. Von da an gab es für Adam nur noch Musik. Über einen Schulfreund, Joel Mull, lernte Adam Peter Benisch kennen, der einen Sampler besaß, und so verfrickelten die drei ihre gesamte Jugend: "Mir war schon damals klar, dass ich immer mit Musik arbeiten wollte. Erst habe ich Drums gespielt, und irgendwann habe ich dann meine Liebe zu Techno entdeckt. Es war einfach eine konsequente Weiterentwicklung", sagt Adam. Eine Veröffentlichung auf dem New Yorker Label Direct Drive folgte, und nachdem Adam 1995 die Schule beendet hatte, arbeitete er im Stockholmer Plattenladen Planet Rhythm und wurde bald als DJ in ganz Skandinavien gebucht. Auch seine Karriere als Producer nahm immer konkretere Formen an: "Ich traf irgendwo den Cari, der ja ein paar Jahre älter ist als ich. Der war übrigens früher richtig HipHop-Elektro-mäßig unterwegs, hat gesprayt und kann Headspins und so was, und natürlich nahm er Einfluss auf meine Weiterentwicklung. Der hatte auch Equipment und hatte sich schon auf internationaler Ebene einen Namen gemacht. Jesper Dahlbäck von SVEK ist mir auch irgendwann über den Weg gelaufen. Die Szene ist ja nicht so groß in Stockholm, da kennen sich alle." Am Positivsten sei zu vermerken, sagt Adam, dass "es keine Anfeindungen gibt. Wir alle kennen uns seit Jahren, jeder macht was mit jedem. Mittlerweile gibt es sauviele tolle Labels in Schweden –man kann wirklich stolz darauf sein, was wir alle zusammen erreicht haben!"

Swenska Solidarnos

Bei gerade mal acht Millionen Schweden scheint fast jeder in der Musikbranche aktiv zu sein, wenn man bedenkt, dass das kleine, für Elche, Knäckebrot und Ikea bekannte Land der drittgrößte Musikexporteur der Welt ist – und das nicht einmal prozentual! "Natürlich ist auch viel Stuss à la Ace of Base dabei", kichert Adam. "Das ganze Land versinkt fünf Monate lang in Düsternis, also verkriechen sich alle in ihren Studios und machen Musik, weil man sonst nicht viel machen kann", sinniert Adam. Saufen liegt da noch nahe, und Adam bestätigt: "In Schweden trinkt man exzessiv, es gibt jede Menge Alkoholiker. Und Schweden hat nach Japan die höchste Selbstmordrate." Ob so eine Statistik wohl durch die ganzen gescheiterten Musikerexistenzen, die sich zu Tode trinken, zustande kommt, ist allerdings schwer nachzuweisen. "Schweden ist schon ein manisch-depressives Land", bestätigt Ulrika. Im Sommer kommen dann allerdings alle aus ihren Studios gekrochen, blinzeln mit ihren blitzeblauen Augen, lassen ihre flachsblonden Haare im lauen Sommerwind wehen und ihre Haut zart golden bräunen. Darunter sind dann auch so schöne Produzenten wie Joel Mull, Aril Brikha, Cari Lekebusch, Samuel L Session, Henrik B, Håkan Lidbo, Andreas Saag, Fredrik Almquist, Johan Bacto, Peter Lindkvist, Max Reich, Jesper Dahlbäck, Peter Benisch, Thomas Krome, Christian Smith und Tobias von Hofsten, und auch die Ergebnisse, die sie während der Winterzeit zusammenschrauben, können sich sehen lassen.

Frei nach Adam Riese

Adam war immer auf der Suche nach dem perfekten DJ-Tool, dem ultimativ-vielfältig-genial einsatzfähigen Universalwerkzeug für seine Plattenkiste. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, produzierte er maßgeschneiderte Tracks für seine zugegebenermaßen äußerst kreativen Auflegeaktionen. Drumcode mutierte besonders in Deutschland zu einem äußerst erfolgreichen Label. Seine Skills auf drei Decks perfektionierte Adam immer weiter und bereicherte später sein Repertoire mit einem absolut bemerkenswerten Liveact, bestehend aus Cari und himself. Häufig zieht er beim Auflegen seine Schuhe aus, und aus solchen Nichtigkeiten werden Legenden gestrickt, was Adam zum Lachen bringt: "Ich mach es ja nicht immer – dass die Leute das so toll finden... Ich fühl‘ mich einfach freier, wenn ich meine Füße nicht in so engen Kästen habe. Wie zu Hause!" Versetzt laufende Platten der loopigen Art aus Eigenproduktion waren schon immer seine Spezialität, aber Adam, der Vorreiter, fand Nachahmer – bis zum Abwinken wurde fortan geloopt und getoolt. Konsequenterweise führte die Übersättigung des Marktes zu einer Fortentwicklung des Stockholmer Sounds. Komplexer wurden nicht nur die Drumpatterns und Sounds, auch die minimale Struktur bereicherte Adam ab 1999 mit Flächen und Melodien, wie sich schon bei seinem zweiten Album, "Protechtion" auf Drumcode, zeigte. Diese Weiterentwicklung passierte allerdings nicht in einem Vakuum, sondern in ständigem Austausch mit seinen Freunden. Da es in Stockholm nur zwei Studios gab, hatten alle schwedischen Producer immer einen starken Einfluss aufeinander, obwohl der Input der einzelnen Künstler immer klar herauszuhören ist. Das verleugnen sie auch nicht, und Adam gibt großmütig zu, dass dies wohl auch eines der Erfolgsgeheimnisse des Schwedensounds ist. Als Safety Session, einem Gemeinschaftsprojekt von Tobias, Adam, Cari, Samuel und Joel in wechselnder Zusammensetzung, arbeiten sie immer wieder direkt zusammen und remixen einander in fliegendem Wechsel. Dass die Mr-Sliff-Platte "Rippin‘ And Dippin‘", die auf Moni Kruses Label Terminal M erschienen ist, sehr stark nach Samuel L, berüchtigt für brummende Basslines und einen perkussiven Aufbau, klingt, bestreitet Adam deswegen nicht. "Aber wenn Samuel tatsächlich erzählt, er hätte ganz Stockholm mit seinem Style angesteckt, dann fabuliert er doch ein wenig", schmunzelt Adam.

Die treuen Seelen von Stockholm

Cari gründete ein Houselabel, Joel wurde funkiger und der tribale Samuel wurde Part der Gang – so überrascht es in diesem Kontext wenig, dass die Stockholmer und Restschweden erneut in die Offensive gehen und ein neues Label mit einem neuen Konzept gründen. Die Idee kam den Techno-Schweden – wie soll es auch anders sein – gemeinsam. Sie wurde in einem Diskussionsforum geboren, das der Art Director Henrik Fagerberg ins Leben gerufen hatte: Truesoul hieß die Group, und natürlich waren mal wieder die üblichen Verdächtigen daran beteiligt. Langsam kristallisierte sich in den Diskursen heraus, dass alle Techno-Producer sich insgesamt nach einem neuen Outlet sehnten, "einem Label, wo es möglich ist, sich von Techno wegzubewegen", sagt Adam. "Eigentlich habe ich ja Code Red mit einem ähnlichen Konzept ins Leben gerufen, aber nach zehn Releases wurde das Ganze eingestellt, weil es Drumcode zu ähnlich war und der Markt gesättigt. Aber wir haben eben alle Lust, mal wieder was anderes zu machen. Früher ging es nicht, wenn man wegen einer Liebhaberei lauter Geld in den Sand zu setzen drohte. Heute kann und will ich es mir erlauben." Adam debütiert auf Truesoul, das hauptsächlich Album-basiert sein wird. Das Album, das im Mai erscheint, ist wunderschön komplex, mit eleganten Hints auf Old Skool Jungle-Techno mit Pianos, Ravetönen und gebrochenen Beats, alles filigran und zart in technoid-detroitigen Tönen verpackt und mit einem gehörigen Beyer-Schub versetzt, zeigt den unglaublich weitreichenden Scope von Adam auf. Dem in nichts nachstehen, so Adam, wird das Album von Peter Benisch, das als nächstes geplant ist.

Einmal Taiwan – Mannheim und zurück

Subraum, der Veranstalter vom Großraum-Rave Time Warp, scheut keine Kosten und Mühen, um auch in diesem Jahr wieder ein Mega-Event der Extraklasse auf die Beine zu stellen. Seit 1994 veranstalten die Mannheimer nun schon Time Warp. Im letzten Jahr fanden sich 10.000 Technoliebhaber in den Hallen des Mannheimer Maimarkthalle ein, um dort ein äußerst vielfältiges Techno-Line-Up durch die Nacht zu brettern. Für die dreizehnte Time Warp konnte Adam Beyer nicht nur für die Compilation gewonnen werden: In letzter Minute entschied sich Adam für eine aktive Teilnahme – und dass, obwohl er noch in der Nacht davor in Taiwan dreht! Auf der Mix-CD sind die Tracks von den veritabelsten Vertretern der schwedischen Technogilde zu finden, darunter Cari Lekebusch, Tobias von Hofsten, Henrik B, Safety Session, Thomas Krome, außerdem Tracks von Adam selbst und seinem Pseudonym Mr Sliff, und von den brachial-krachendsten Producern unserer Zeit: Surgeon, Jah Scoop, Inigo Kennedy, Chris Liebing, Speedy J, Ben Sims, DJ Shufflemaster und Planetary Assault System... Kurz: Eine gelungene Abfahrt. Adam sagt dazu: "Ich wusste ja, was die Time-Warp-Leute von mir wollen und habe ihnen einen Mix zusammengeschraubt, der ihren Erwartungen entspricht." ...und mehr als gerecht wird!

Schranz = Trance?

Das Schranz-Phänomen, das hierzulande die Clubs überspült hat, ist auch Adam ein Begriff. "Ich würde es nicht in Verbindung mit schwedischem Techno bringen", sagt Adam. Er versucht, die Unterschiede herauszustellen: "Schranz ist Bretter-Techno, aber schwedischer Techno hat immer noch diesen funky Twist. Chris Liebings und Rushs Sound wird generell als Schranz bezeichnet... vielleicht passen auch einige von Umeks alten Platten in die Kategorie – crazy Synthriffs, ein echt schnelles Tempo, 145 BPM und mehr. Auf jeden Fall ein deutsches Phänomen. Ich habe dazu keinen Bezug und möchte eigentlich auch nicht dazugerechnet werden. Der Name Techno ist mir lieber. Schranz hört sich so an wie Trance, und damit habe ich nun gar nichts am Hut!" Dabei bleibt Adam, obwohl ihm versichert wird, dass das eine mit dem anderen noch nicht einmal etymologisch verwandt ist. Dass er funky ist, beweist Adam nicht nur mit seinem schwingenden Hintern, wenn er auflegt: Im starken Kontrast zur Time-Warp-Compi steht der Mix auf Tigas Montrealer Label Turbo namens "Stockholm Mix Sessions Vol. 3", der quasi das Yang zum Time-warpigen Yin darstellt. "Ich habe mich dazu entschieden, zwei CDs zu machen, die auch in zwei verschiedene Richtungen gehen", sagt Adam. Darauf finden sich dann verspielt-detroitige, soulige Tracks von Jeff Mills, Hardcell & Johan Bacto, Samuel L. Sessions, Kenny Larkin, Soul Designer, Ignition Technician, E-Dancer, Halcyon, Aril Brikha, Mateo Murphy und natürlich wieder einiges aus seinem eigenen Oeuvre.

Globale Vereinbarungen

Insgesamt vierzehn Schweden verbucht Thomas Alexander von der Bookingagentur Global Arrangements in Berlin jetzt, die meisten auch weltweit exklusiv. Nun sitzt er da mit Adam wie ein stolzer Vater. 1994 hat er mit Global Arrangements angefangen, und dass die Technos Schweden heutzutage auf einer Landkarte finden können, ist nicht unwesentlich Thomas zu verdanken. Damals – Schweden allenfalls das Traumland von Erdkundelehrern mit Birkenstocks und Campervans – ging es hierzulande langsam los mit den Schweden. Cari Lekebusch, Robert Leiner und Danijel Alpha hatten schon einige Male im E-Werk gespielt. "Für ‘ne Agentur waren Techno-DJs damals keine Leute, die Geld gebracht haben", erzählt Thomas. Er verließ sich auf sein Gefühl, und nahm Künstler unter Vertrag, die ihm gefielen. Im E-Werk hörte Thomas einen jungen Schweden, Daniel Alpha, den heute keiner mehr kennt, und nahm ihn unter Vertrag für seine soeben gegründete Agentur. Im Dorian Gray in Frankfurt hatte Alpha einen Freund im Gepäck, Cari Lekebusch. Der Rest ist Geschichte. Interessant ist, dass Thomas keinen Menschen verbucht, der ihm nicht sympathisch ist. Er sagt: "Alle meine Jungs sind auf Empfehlungen zu mir gekommen. Der Samuel zum Beispiel hatte meine Nummer vom Cari und hat mich dann angerufen. Er ist einfach ein netter Kerl, also habe ich ja gesagt. Ich habe noch nie DJs genommen, die sich einfach nur bei mir bewerben. Es ist für mich nicht nur Business – ich muss mich mit dem DJ verstehen. Man arbeitet schließlich sehr intensiv miteinander."

Der Adam von der Krachmacherstrasse

Am nächsten Tag fährt die Schwedentruppe in die Schweiz zum Snowboarden. "Das wird lustig," frohlockt Adam, der ein passionierter Snowboarder ist. "Ich komme schließlich aus dem Norden," brüstet er sich und preist seine Brettkünste. "Es wird bestimmt lustig," freut sich auch Thomas: "Wir sind so etwas wie eine kleine Familie, die Schweden und ich." Turntables nehmen sie allerdings nicht mit, nur viel Øl und viele CDs. Nach einem kurzen Schwätzchen mit Samuel am Telefon kommen Adam und seine Freundin auf Astrid Lindgren zu sprechen, und über einem Bier werden die beiden schrecklich sentimental. "Sie ist ja letzten Monat gestorben, und jetzt wurde sie beigesetzt. Sie hat ein Staatsbegräbnis bekommen und über fünftausend Gäste waren geladen. Astrid Lindgren ist echt eine Heldin für uns", seufzt Adam in seinen Humpen. Helena fügt hinzu: "Sie hat uns geprägt. Alle Mädchen waren starke, selbstbewusste, freche Dinger…" – "Und alle Jungs waren etwas nutzlose Strolche, die aber dennoch sehr sensibel waren… wie Birk Borkasson", meint Adam. Die Schauspielerin von Ronja Räubertochter ist heute übrigens eine bedeutende Politikerin. Nur in Schweden kann soetwas passieren: In Amerika hätte sie längst einige Entzüge und Brustvergrößerungen hinter sich.

Fünf Dinge, die man beachten sollte, wenn man mit Schweden zu tun hat:

1. Immer die Schuhe ausziehen, wenn man die heilige Hütte eines Schweden betritt, selbst, wenn man Käsefüße hat. Straßenmatsch ins Haus zu tragen ist derbst unhöflich und wird mit Rausschmiss quittiert.

2. "Jantelag" ist das schwedische Wort für Bescheidenheit. Niemals über seine eigene – herrliche, großartige – Person reden, denn Schweden empfinden dies als sehr unbescheiden und hassen Aufschneider von ganzem Herzen. "Es ist nicht nur ein Wort, sondern beinhaltet ein ganzes Lebensgefühl", sagt Adam. Deswegen ist Schweden das Gegenteil von Amerika.

3. Niemals Mette-Marit mit Viktoria verwechseln. Mette-Marit ist die ravende Prinzessin vom "drogenverseuchten Norwegen", kichert Adam. Viktoria ist die magersüchtige (?) Kronprinzessin von Schweden.

4. Immer "lagom" sein und nicht zu viel und nicht zu wenig saufen. Wie Ulrika hilfsbereit erklärt: "Lagom kommt aus dem Altmittelhochschwedisch und leitet sich von den Gebräuchen der Wikinger her. Die hatten immer nur einen Humpen, der in der Runde herumgereicht wurde. Jeder durfte nur genau so viel trinken, dass nicht nur er, sondern auch jeder Nachfolgende in der Runde noch besoffen werden konnte." Dieses Prinzip ist vielleicht sogar die Grundlage für das ausgezeichnete Sozialsystem des Landes.

5. "Lagom" bezieht sich im übrigen nicht aufs gemütliche Kiffen in großer Runde, denn da geht laut Adam nicht viel. "Die Drogenpolitik ist absolut strikt und daher gibt‘s nicht viel zu Paffen, beziehungsweise nichts zu lachen, wenn man erwischt wird." Lange Jahre glich die Policy gegenüber Ravern einer Hexenjagd, Ahndung erfolgte durch die sogenannte "Rave Police". Erst in letzter Zeit entspannt sich das Verhältnis ein wenig.

This article is dedicated to Astrid Lindgren (R.I.P.). Respect goes to Adam, Ulrika, Thomas and to all the sexy Swedish people out there – especially Dr Alban.
Katrin Richter

Klinks:

www.drumcode.se



Newsletter PlanetFriends CONTACT